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Der Arbeitskreis Tula e. V. wurde am 5. April 1991 offiziell gegründet, nachdem es in den Monaten zuvor im Rahmen von humanitären Hilfstransporten zu ersten Kontakten in die russische Grosstadt südlich von Moskau gekommen war. Damals - im Herbst 1990 - hatten die Regierungschefs Kohl und Gorbatschow die deutsche Bevölkerung aufgerufen, die Sowjetunion durch den Hungerwinter zu bringen. Ein erster Hilfstransport mit drei Fahrzeugen und sieben Helfern fuhr im Dezember 1990 schwer beladen 3000 Kilometer Richtung Osten  und kam wenige Tage vor Weihnachten dort an.

Die deutsche Hilfe wurde dort mit offenen Armen angenommen und an kinderreiche Familien, Kranke und Rentner unbürokratisch verteilt. Aufgrund der positiven Medienresonanz wurden umgehend von den Bürger aus Villingen-Schwenningen und Umgebung weitere Spenden zusammengetragen, die nur wenige Wochen später Basis für einen zweiten - diesmal größeren - Hilfstransport war, bei dem die deutschen Helfer sich wiederum davon überzeugen konnten, dass die Hilfsgüter schnell an Bedürftige weitergegeben wurden. Seit Beginn wurden acht Hilfstransport mit einem Spendenvolumen von mehr als 5 Millionen _ nach Tula gebracht.

Aus den Aktiven dieser ersten Aktionen heraus bildete sich der Arbeitskreis Tula e.V., dessen engerer Vorstand personell seither unverändert geblieben ist. Die Ziele sind in der Satzung klar vorgegeben. Zweck des Vereins ist danach die "Förderung der Freundschaft" zwischen den Menschen in Tula und Villingen-Schwenningen. Weiter: "Dazu gehören der Aufbau von persönlichen Kontakten und Erfahrungsaustausche auf den Gebieten Medizin, Handwerk, Umweltschutz, Kultur, Jugendarbeit und Sport".

Am Zustandekommen der Städtepartnerschaft, die 1993 offiziell eingegangen wurde, hat der Arbeitskreis Tula einen wesentlichen Anteil gehabt. Auch heute werden zahlreiche der städtepartnerschaftlichen Aktivitäten durch den Arbeitskreis mitgetragen.

Brutkasten
Knapp 3000 Kilometer waren die Helfer aus Villingen-Schwenningen mit Hilfstransporten nach Tula unterwegs.
Transport
Mit humanitären Hilfstransporten fingen im Dezember 1990 die Kontakte nach Tula an. Hier wird ein Brutkasten ins Städt. Krankenhaus Tula gebracht.











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