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Perestroika und
Glasnost. Diese Begriffe prägten die Umwälzungen in der ehemaligen Sowjetunion
in den 80er Jahren hin zu Freiheit und einer demokratischen Entwicklung. Es ist
kein Geheimnis, dass diese positive Entwicklung auch ihre Schattenseiten
hatten. Durch das Zusammenbrechen der Zentralwirtschaft wurde vielen Menschen
ihres Arbeitsplatzes beraubt - ein bisher in den Staaten Osteuropas nicht
gekanntes Phänomen! Oftmals ging damit auch der Zugang zu sozialen Diensten und
einer Gesundheitsbetreuung verloren. Gleichzeitig stiegen Kriminalität und
Korruption.
Der russische Staat
steht dieser Entwicklung häufig unbeteiligt oder hilflos gegenüber. Weder
reicht das Steueraufkommen bisher für den Aufbau eines tragfähigen sozialen
Netzes, noch können die Infrastrukturmängel der letzten siebzig Jahre schnell
genug kompensiert werden.
Die schwachen
Glieder der russischen Gesellschaft leiden darunter besonders: Kinder und
Jugendliche, alte Menschen, Kranke oder auch Menschen mit Behinderungen. Sie
sind auf die Unterstützung privater oder gemeinnütziger Hilfe angewiesen. Hier
setzt das Engagement des Arbeitskreises Tula an. Wir unterstützen vorhandene
Hilfsangebote vor Ort oder helfen wenn nötig beim Aufbau neuer Strukturen.
Die Schwerpunkte
unserer Projektarbeit
liegen dabei vor allem im
- Sozial- und Gesundheitswesen sowie der
- Jugendarbeit
durch
- den Austausch von Fachwissen (Know-How-Transfer) und
- der finanziellen Unterstützung mittels Spendengeldern.
Letztere
ermöglichen, notwendige Waren und Dienstleistungen vor Ort in Tula zu erwerben.
Die sind dort zumeist um ein Vielfaches billiger als in Deutschland. Zudem
entfallen teure Transportkosten und aufwendige Zollformalitäten.
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